Im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft absolvieren junge Graduierte und Studierende aus dem Westbalkan drei- bis sechsmonatige Betriebspraktika in führenden deutschen Unternehmen und erhalten einen Einblick in die Unternehmenskultur in Deutschland. Nach ihren Aufenthalten in Deutschland werden die Praktikanten ihre gewonnenen Erfahrungen und Kontakte beim wirtschaftlichen Wiederaufbau in ihren Heimatländern einsetzen können und somit die bilateralen Beziehungen zu Deutschland, aber auch die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der Region des Westbalkans stärken. Mit dem Programm sollen die regionale Aussöhnung vorangebracht, die Wirtschaftsbeziehungen intensiviert und ein branchenübergreifendes Netzwerk an jungen, weltoffenen Nachwuchskräften in der Region aufbaut werden.
Das Programm entstand nach dem Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran-Djindjic im Jahr 2003, als der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm initiierte. Ziel war es, dem Vermächtnis des Premiers gerecht zu werden und die Region, Serbien und seine Menschen der Europäischen Union näher zu bringen. Nach drei erfolgreichen Jahren der Durchführung wurde das Stipendienprogramm im Jahr 2007 auf die übrigen Länder des Westbalkans ausgedehnt.

Erstes Alumnitreffen der ersten vier Generationen
Neue Broschüre: Stipendienprogramm 2008 (PDF, 1,4MB)
Die Bewerbungsperiode für Praktikumsplätze im Jahr 2008 ist abgelaufen.
Sie können sich ab Oktober 2008 für Praktika im Jahr 2009 bewerben.