Das Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft

Im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft absolvieren junge Graduierte und Studierende aus dem Westbalkan drei- bis sechsmonatige Betriebspraktika in führenden deutschen Unternehmen und erhalten einen Einblick in die Unternehmenskultur in Deutschland. Nach ihren Aufenthalten in Deutschland werden die Praktikanten ihre gewonnenen Erfahrungen und Kontakte beim wirtschaftlichen Wiederaufbau in ihren Heimatländern einsetzen können und somit die bilateralen Beziehungen zu Deutschland, aber auch die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der Region des Westbalkans stärken. Mit dem Programm sollen die regionale Aussöhnung vorangebracht, die Wirtschaftsbeziehungen intensiviert und ein branchenübergreifendes Netzwerk an jungen, weltoffenen Nachwuchskräften in der Region aufbaut werden.


Das Programm entstand nach dem Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran-Djindjic im Jahr 2003, als der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm initiierte. Ziel war es, dem Vermächtnis des Premiers gerecht zu werden und die Region, Serbien und seine Menschen der Europäischen Union näher zu bringen. Nach drei erfolgreichen Jahren der Durchführung wurde das Stipendienprogramm im Jahr 2007 auf die übrigen Länder des Westbalkans ausgedehnt.

 

 

News

Die Bewerbungsphase für Praktika im Jahr 2012 ist abgelaufen.

Alle Bewerber werden spätestens eine Woche vor den Interviewterminen informiert, ob sie zu den Interviews eingeladen werden.

Die Praktika beginnen im Juli 2012.

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft Alumni des Stipendien-programms in Belgrad >>>

 

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