Im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft absolvieren junge Graduierte und Studierende aus dem Westbalkan drei- bis sechsmonatige Betriebspraktika in führenden deutschen Unternehmen und erhalten einen Einblick in die Unternehmenskultur in Deutschland. Nach ihren Aufenthalten in Deutschland werden die Praktikanten ihre gewonnenen Erfahrungen und Kontakte beim wirtschaftlichen Wiederaufbau in ihren Heimatländern einsetzen können und somit die bilateralen Beziehungen zu Deutschland, aber auch die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der Region des Westbalkans stärken. Mit dem Programm sollen die regionale Aussöhnung vorangebracht, die Wirtschaftsbeziehungen intensiviert und ein branchenübergreifendes Netzwerk an jungen, weltoffenen Nachwuchskräften in der Region aufbaut werden.
Das Programm entstand nach dem Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran-Djindjic im Jahr 2003, als der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm initiierte. Ziel war es, dem Vermächtnis des Premiers gerecht zu werden und die Region, Serbien und seine Menschen der Europäischen Union näher zu bringen. Nach drei erfolgreichen Jahren der Durchführung wurde das Stipendienprogramm im Jahr 2007 auf die übrigen Länder des Westbalkans ausgedehnt.

Interviewtermine festgelegt:
Zagreb: 11. und 12.01.2010
Pristina: 14.01.2010
Tirana: 27. und 28.01.2010